Zur Entwicklung des Zuchtperlen-Marktes
hat die Firma A.S. Zuchtperlen Schuster stets beigetragen.
Ihr Prinzip: hochwertigste Auslese.
Das Unternehmen wurde 1948 von Arthur Schuster und Heinz Graumann gegründet.
Es wird heute in
der zweiten Generation von Renate und Wolf Graumann geführt. Sie sind
heute einer der größten
Zuchtperlen-Importeure der Bundesrepublik.
Es gehört zu ihrer"Firmenphilosophie", zu den Perlen-Züchtern
in den Ursprungsländern persönliche
Kontakte zu halten. Dies ermöglicht ihnen überall besten fachgerechten
Einkauf und zugleich die Gelegenheit,
dem Zuchtperlen-Markt immer wieder neue Impulse zu geben.
Die Kollektion ist marktorientiert.
Nur hochwertige Auslese - in allen Qualitätsklassen.
Ihre Vielfalt wird Sie faszinieren.
So unterschiedlich, wie die Schmuck-Bedürfnisse unserer Kundinnen sein
können, so breitgefächert haben wir -
in vielen Preislagen - unsere Zuchtperlen-Kollektion gestaltet, von "Standard"
bis "Exclusiv".
Ob lose Perlen, Ketten oder Colliers. Lassen Sie sich unsere Spitzenauswahl
einmal vorlegen:
edle Akoya-, Süßwasser- und Südsee-Perlen - in einer faszinierenden
Vielfalt der Farben und Nuancierungen,
der Formen und bizarren Gestalten; bis hin zu einzigartigen Spezialitäten
und höchstwertigen Einzelstücken.
Grundlegendes über Perlen:
Perlen gehören
nicht zum Mineralreich, sie sind ein tierisches Produkt. Seit Jahrtausenden
werden sie als Edelstein bewundert. Vor allem ist es der seidige Schimmer,
der sogenannte Lüster, der die Perle von anderen Edelsteinen abhebt.
Perlen sind das Erzeugnis
von Muscheln, und bestehen aus Perlmutter (vereinfacht = Kalk). Die meisten
Perlen sind silbrig glänzend, bevorzugt werden aber zart rosa, und rosarote
Farben.
Perlen entstehen als
Ergebnis einer Reaktion gegenüber Fremdkörpern, die in das innere
der Muschel eingedrungen sind. Die Muschel kapselt sie ab, indem sie diese
in Perlmuttersekret einschließt.
Eine steigende Nachfrage nach Perlen hat dazu geführt, die natürliche
Perlenproduktion durch Züchtung von Perlmuscheln zu ergänzen. Solche
Zuchtperlen (auch Kulturperlen genannt) sind keine Imitationen, sondern ein,
unter Mitwirkung des Menschen, entstandenes Naturprodukt. Zuchtperlen machen
heute mehr als 90 % des gesamten Perlenhandels aus.
Was die Natur nur vereinzelt
zuwege bringt, nämlich Fremdkörper in die Muscheln einzulagern,
bewirkt der Mensch bei den Zuchtperlen ganz gezielt, indem er mit komplizierter
Operation Fremdteile in das Bindegewebe der Muschel einführt. Nach 3-
4 Jahren hat sich eine Schale von 0,8-1,2 mm um den Fremdkern gebildet. Meeresmuscheln
produzieren nur bis zum 7. Lebensjahr, danach hört die Perlmutterausscheidung
auf. Ein Muscheltier der Meerwassergattungen kann gewöhnlich nur einmal
verwendet werden. Kerne über 9 mm Größe führen zu einer
sehr hohen Sterblichkeit der Muscheln. Nach Entfernen der Perle stirbt sie
ab. Es bedarf also einer umfangreichen Nachwuchszüchtung für spätere
Perlenkulturen. Äußerlich wirkt diese Zuchtperle wie eine echte
Perle, sie hat den gleich hohen Glanz, den gleichen Lüster. Mit dem Auge
sind beide Perlarten nicht zu unterscheiden. Spezielle Durchleuchtungsgeräte
zeigen den Unterschied.
Die Bewertung der Perlen
erfolgt nach Form, Farbe, Größe und Glanz.
Das Bohren der Perlen erfordert große Sorgfalt. Die Weite der Bohrung
soll nach internationaler Vereinbarung 0,3 mm betragen. Zum Aufstiften von
Ohrgehängen, Nadeln oder Ringen genügt eine Bohrung, die kurz über
den Mittelpunkt der Perle hinausgeht. Kugelform wird bei den Perlen am meisten
geschätzt. Halbrunde Perlen, als Warzenansatz auf der Innenseite der
Muschelschale oder durch Abgliedern minderwertiger Teile einer Perle entstanden,
werden gewöhnlich für Broschen und Ohrgehänge verwendet oder
aber durch andere Halbkugeln zu Vollperlen ergänzt. Unregelmäßig
geformte Perlen heißen Barockperlen. Sie wurden in der Renaissance-
und der folgenden Barockzeit häufig mit Edelmetallen und Emaille zu Schmuckstücken
kombiniert.
Perlen bedürfen
mehr Pflege als die meisten anderen Edelsteine. Da sie in der Hornsubstanz
einen organischen Bestandteil besitzen, können sie altern. Bei den einen
äußerst sich das in Fleckenbildung, bei anderen im Erlöschen
des Glanzes, manchmal zeigen sich auch Risse in der Perlenhaut. Zu große
Trockenheit und zu hohe Feuchte schadet ihnen. Alle Arten von Kosmetika und
Waschmitteln sollte man von ihnen fernhalten. Körperschweiß ist
schädlich. Eine Kontrolle und pflege, durch einen Fachbetrieb wird die
Lebensdauer der Perlen verlängern.
Seit den fünfziger
Jahren gibt es auch eine Süßwasserperlenzucht. Die hier produzierten
Perlen sind im allgemeine zwar größer, aber selten gut gerundet.
Bedeutendstes Binnengewässer mit Perlenzucht ist der Biwa-See auf der
Insel Honshu in Japan. Nach ihm wird die Süßwasserzuchtperle auch
Biwa- oder (nach dem japanischen Namen für See) Biwacoperle genannt.
Der Kauf
Der Kauf von Zuchtperlen ist Vertrauenssache. Gerade wenn Sie Ihr erstes Perlen-Collier,
Ihren Perlenschmuck erwerben möchten, sollen Ihnen unsere Empfehlungen
helfen:
Die Größe: Sie
variiert bei Akoya-Zuchtpelen heute von 3 mm bis 10 mm, sie sollte in Verbindung
mit der gewählten Länge zu Ihnen passen. Der Preis steigt mit dem
Durchmesser, vorausgesetzt die anderen Qualitätskriterien sind konstant.
Die Farbe: Sie sollte auf Ihren Hauttyp abgestimmt werden. Meist werden weiße
oder weiß-roséfarbene Perlenketten gewünscht, und die hohe
Nachfrage bestimmt den Preis. Aber gerade dann, wenn die Ketten lang getragen
werden sollen, oder wenn Ihr Hauttyp nicht extrem hell ist, empfehlen wir Ihnen
Zuchtperlen mit einer champagnerfarbenen Tönung, selbst ein cremefarbener
oder grünlicher Unterton kann dann ausgesprochen reizvoll und ein sehr
guter Kauf sein.
Der Lüster: Ihm müssen Sie beim Perlenkauf vorrangige Beachtung schenken.
Ein guter Lüster ist wichtiger als Form, Farbe und Größe. Denn
er hängt im wesentlichen von der Stärke der Beschichtung, der Qualität
der Oberfläche der Perle ab. Je besser der Lüster, desto wertvoller
erstrahlt das Collier an Ihrem Hals.
Die Form: Da heute "off-round" Perlen, seien es Südsee, Akoya
oder Süßwasser, der Individualität in der Mode mehr und mehr
entsprechen, hat die einstmals geforderte perfekt runde Form von Zuchtperlen
an Bedeutung verloren. Lüster und Beschichtung haben Vorrang gewonnen.
Die Oberfläche: Gerade ihre Beurteilung erfordert die Fachkenntnis des
Experten. Kleine Unregelmäßigkeiten mögen die Wertigkeit der
Perle geringfügig mindern, sie sind typisch für dieses Naturprodukt.
Eine äußerst wichtige Empfehlung sollte Sie beim Perlenkauf immer
beachten: Gehen Sie im Hinblick auf die Stärke der Beschichtung keine Kompromisse
ein. Denn der Kern, den Sie andernfalls bald kennen lernen werden, hat kein
Lüster.
Vertrauen Sie bei Ihrem Kauf auf unsere langjährige Erfahrung.
(Text zum größten Teil von der Homepage des Unternehmens) |